Ähh Hilfe?

Ähh Hilfe?

Sternchen 14.02.2026 15:34
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Hallo zusammen,


ich öffne jetzt ein neues Thema es passt vielleicht nicht ganz ins Schema. Ich mag halt nur keinen verletzen deshalb schreibe ich in manchen Netzen. Ich mag das Reimen, hoffent stört das keinen, denn so kann ich ein bisschen träumen und gleichzeitig meinen Kopf aufräumen. Die Wortwahl ist auch eingeschränkt trotzdem verdeutlichts was mich kränkt.


Bin weggelaufen, konnt mich nicht zusammenraufen doch hab durch liebe Personen jetzt ein wenig mehr Optionen. Ich weiß es nicht, doch sie sind sich sicher, Umgang mit meinen Emotionen, geht auch ohne verweilen in Psychiatriestationen.. Es sind zwei ältere liebe Leute, bei welchen ich jetzt bin, zumindest heute. Ich kenne sie schon ziemlich lang ich traf sie immer ohne Zwang. Sie zeigen mir deutlich wie sehr sie mich lieben obwohl ich alles versuchte es ihnen zu verbieten. Es ist ein Ehepaar und ich kenne sie schon mehrere Jahr'.


Gestern fanden sie mich ziemlich verloren nachts vor ihrer Tür, ganz durchgefroren. Sie halfen mir rein, plötzlich war ich nichtmehr allein, doch dissozierte immer wieder, dass machte beide ziemlich nieder. 

Sie machten sich glaub große Sorgen und schliefen bei mir bis zum Morgen. Ich hab heute noch etwas Fieber, doch ich denke, dass geht auch wieder. Als ich erklärte was passierte, gab es etwas, dass ich realisierte. Ich sagte dann die Wahrheit, verschaffte sehr viel Klarheit, doch dabei wurde mir bewusst, die Lösung bedeutet immer Verlust. Ich spüre plötzlich ganz viel Liebe doch das entfacht auch manche Kriege. Eigentlich war meine Entscheidung klar, ich wollte Abschied vom Leben doch nun streichelten sie durch mein Haar.. Ich weiß jetzt nichtmehr was ich will und überleg die ganze Zeit sehr still, ich wusste nicht wie sehr sie mich schätzen, ich dachte sie könnten mich einfach ersetzen.


Ich weiß nun überhaupt nicht weiter, darf nicht hoch die Himmelsleiter. Mich leiten viel zu viele Probleme und es führt alles in Extreme. Es gibt leider keinen Mittelweg, entweder alles bleibt oder geht. Im Moment werd ich geleitet durch etwas was mich lang begleitet, es ist eigentlich nur Anorexie doch diese verlies mich lebenslang noch nie. Es ist viel mehr als Strategie so hilft auch keine Zwangstherapie. Ich will auch garnicht dass sie geht, brauch sie doch auf meinen Weg. Ich hab sie irgendwie sehr lieb, denn sie war der Grund weshalb ich lang keine Abschiedsbriefe schrieb. Sie war mein ganzer Lebenssinn, und das sagte ich schon zu Beginn, sie gab mir Stolz, Kontrolle, Macht und Halt und half mir durch so viel Gewalt.


Jetzt aber muss ich mich entscheiden denn Leben geht nicht mit allen beiden. Entweder schütz ich Leute die mich lieben oder bleib weiterhin mit Anorexie da draußen liegen. Morgen muss ich wieder gehen, doch ich muss selbst entscheiden welche Wege kann ich überstehen. Soll ich zurück in die Psychiatrie und mich aussetzen der Zwangstherapie? Dass würde aber auch bedeuteten, ich bin abgegrenzt von allen Leuten. 75 Stunden Kriesenraum und Gespräche gibt's dabei kaum. Das wäre dann Realität, denn der Ablaufplan hat dort alle Priorität. Ich hab ja einen richterlichen Beschluss und dass ist ehrlich kein Genuss. Denke ich dahin sehe ich garkeinen Sinn. Doch was gibt's sonst für Möglichkeiten? Mag mich auch mit keinen streiten.


Vielleicht habt ihr ein paar Ideen und lasst mich nicht alleine stehen. Glaubt ihr denn es würde gehen, dass die Leute aus der Psychiatrie über mein Entwischen hinübersehen? Oder das ich ganz und gar einfach bleibe, bei dem Ehepaar?


Sternchen